Donnerstag, 31. Oktober 2013

VMware Web-Client für vSphere ESX(i)

Für den Web-Access (Web-Client) bei VMware vSphere ESX braucht es das "vCenter", dieses ist bei der kostenlosen ESXi-Variante jedoch nicht verfügbar.

Um dann aber das Webinterface statt bzw. neben dem vSphere Client nutzen zu können sind die folgenden Schritte nötig: Anleitung

Microsoft MSDN

Microsoft MSDN bietet wie TechNet die Möglichkeit des Downloads von Windows zum Testen.

Unter folgender Adresse gibt es nach Anmeldung "Downloads für Abonnenten" bzw. zumindest Informationen (z.B. Prüfsummen) für die, die nicht zahlende Kunden sind:

http://msdn.microsoft.com/de-de/subscriptions

E-Mail-Sicherheitsdienste

E-Mail-Sicherheitsdienste, die online Spam und Viren filtern bevor diese an den Exchange-Server gelangen und nach außen hin den Empfang und Versand von E-Mails übernehmen (IP-Reputation) sind u.a.:

Kaspersky beste Antivirensoftware?

Früher war AntiVir (Avira) die Antivirensoftware Nr. 1, vor allem da in Deutschland (Tettnang) hergestellt und kostenlos erhältlich. Avira versagt mittlerweile aber leider ganz oft, und macht zudem eher Probleme (Performance).

Sehr viel besser bei der Virensuche macht sich da Kaspersky, allerdings kostenpflichtig.
Es gibt aber auch eine kostenlose "Rescue CD" (Anleitung), die findet Viren die Avira nicht findet!


Eigener BitTorrent-Tracker

BitTorrent ist eine tolle Technologie für das verlässliche Übertragen von Daten in einem Netzwerk.

Wenn man für das interne Netz einen eigenen Tracker nutzen will, dann geht das mit µTorrent ganz einfach:

µTorrent > Options > Preferences > Advanced > bt.enable_tracker = True

µTorrent neu starten und einen Torrent mit folgender Tracker-URL erzeugen:

http://192.168.1.x:[port]/announce

Dienstag, 29. Oktober 2013

Moderne Dateisysteme

Dateisysteme gibt es viele. Das bekannteste ist vermutlich das alte FAT-Format (Windows).

Aktuelle Dateisysteme für Festplatten sind:
Dateisysteme der Zukunft sind (mit Fehlerkorrektur etc.):
  • ZFS (Solaris, BSD; bereits einsetzbar, aktuell das "Non plus ultra" an dem gemessen wird; evtl. auch für OS X)
  • ReFS (Windows, seit Windows 8 bzw. Windows Server 2012 möglich)
  • btrfs (Linux; noch in Testphase)
Umfangreiche Liste von Dateisystemen.

Interessant, aber eingestellt: WinFS

Datenkompression - das Komprimieren von Daten

Für die Datenkompression (das Verkleinern, also Komprimieren von Daten) gibt es verlustbehaftete und verlustfreie Methoden.

Verlustbehaftet werden z.B. die Dateiformate JPEG oder MP3 komprimiert, verlustlos z.B. PNG oder FLAC.

Zum Packen oder Archivieren von Daten braucht es natürlich verlustfreie Algorithmen, am besten mit Prüfsummen (CRC) zur Sicherung der Integrität.

Wohl am bekanntesten ist das ZIP-Archivformat, das auf dem DEFLATE-Algorithmus basiert (LZ77 + Huffman) und unter Windows üblich ist.

Ebenfalls beliebt ist auch (immernoch) das RAR-Format, bei dem die Daten "am Stück" komprimiert werden (etwa mit ZIP), was zu höheren Kompressionsraten führen kann.

In der Unixwelt (Linux) gibt es etwas ähnliches, das TAR-Format sammelt Daten erst einmal in einer Datei, die dann effektiv verkleinert werden kann (durch Einsparen von Redundanzen).

Auf dem DEFLATE-Algorithmus basieren neben ZIP auch gzip und zlib (PNG, HTTP), wodurch diese in etwa die gleichen Komprimierungsraten und -zeiten aufweisen (bei gleicher Kompressionsstufe).

Besser als ZIP und gzip komprimiert bzip2 (BWT-Algorithmus), es dauert damit aber auch länger, da mehr Rechenkapazität nötig ist und es wird mehr Arbeitsspeicher benötigt (vgl. "Am-Stück"-Logik).

Noch besser als bzip2 komprimiert LZMA, besser bekannt durch das 7z-Format (7-Zip, p7zip).
In der Unixwelt entstand hierfür lzip (*.lz) und letztlich das xz-Format auf Basis von LZMA2.

Der Vorteil von XZ ist eine bestmögliche Komprimierung, und das mit Metadaten; LZMA2 ist ideal für Dateien, die sich sonst nicht mehr komprimieren lassen würden. Die Komprimierungszeiten und der RAM-Verbrauch sind aber auch entsprechend hoch (je nach Stufe).

Eine *.tar.xz lässt sich mit tar -cJf erzeugen.
XZ-Dateien lassen sich mit 7-Zip auch unter Windows öffnen und erzeugen.

Interessante Links:
Erwähnt sein sollen zum Schluss auch noch zwei interessante Algorithmen:
  • LZO (schnelle Dekomprimierung)
  • Zopfli (Google, HTTP; höhere Kompression als zlib, aber kompatibel)